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Native App vs Web App

28. Januar 2011

Ein App-Hype zieht durchs Land. Wer was auf sich hält und sich innovativ darstellen möchte, lässt sich eine App bauen, egal wie sinnvoll diese ist oder ob sie zur jeweiligen Marketingstrategie des Unternehmen passt. Frei nach dem Motto: “Hauptsache dabei”.

Ebenso wie bei anderen Werbemaßnahmen sollte der Auf- bzw. Eintritt in die mobile Welt aber gut überlegt sein. Denn auf Dauer zahlt sich nur die richtige Strategie und Planung aus. Wer hierbei die falschen Entscheidungen trifft, “verbrennt” Energie und Geld.

Alleine schon die Wahl der technischen Plattform ist nicht so ganz einfach wie sie auf den ersten Blick erscheint. Für die meisten bedeutet “App” eine “native App”, d. h. eine App für eine bestimmte Plattform (z. B. Appels iOS) programmierte Software. Wer auf schnelle Aufmerksamkeit setzt oder eine befristete und Zielgruppen gerichtete Promotionaktion begleiten will, ist mit einer nativen App sicher gut bedient. Hierbei ist aber die Reichweite und der Pflegeaufwand zu bedenken. Möchte man eine größere Zielgruppe erreichen als nur iPhone-User, muss die App z. B. noch für Android und Windows 7 Mobile und RIM (Blackberry) entwickelt und auch gepflegt werden. Außerdem muss alles über die jeweiligen Stores bereit gestellt werden. Damit begibt man sich auch immer ein Stück weit in Abhängigkeit der jeweiligen Firmen, die die Entwicklungsumgebungen und Infrastrukturen für die Apps  zur Verfügung stellen.

Die Alternative zur “nativen App” ist die “Web App”. Hierbei werden neueste freie Webtechnologien (z. b. HTML 5) dazu benutzt, um komplexe browserbasierende auf das jeweilige mobile Device angepasste Anwendungen und Auftritte zu erstellen. Von Usability und dem Design unterscheiden sich solche Anwendungen kaum noch von nativen Apps. Natürlich ist auch hier der Entwicklungsaufwand groß, wenn alle Auflösungen und Eigenarten der unterschiedlichen Geräte bedient werden sollen. Aber alles basiert auf einer Basis aus Standardtechnologien und wird im überall vorhandenen Browser angezeigt.

Mein Fazit: Wer eine funktionsbasierende Anwendung im Auge hat und damit z. B. eine Promotionaktion flankieren will, ist mit einer nativen App gut beraten. Wer ein contentlastigen und nachhaltigen Auftritt in der mobilen Welt erreichen möchte, sollte sich für eine Web App entscheiden. Wie immer, zahlt sich auch hier nachdenken, mitdenken und vorausdenken aus. Fakt ist, dass bald kein Unternehmen darum herum kommt, auch “mobil” vertreten zu sein.

1 Kommentar

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  1. Robert
    26. September 2011 um 14:09

    Schöner Beitrag, dem ich nur zustimmen kann.
    Ich sehe in Zukunft die mobilen Web Apps ganz vorn, da sie dank neuer Technologie die nativen Apps mehr und mehr aus dem Vordergrund drängen.
    Vielleicht auch interessant für den ein oder anderen, mein Blog, in dem ich interessanet Infos rund um das Thema mobile Web Apps zur Verfügung stelle: http://marketing-apps.blog.de/

    Viele Grüße, Robert

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