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Nochmal SuMO: Die Mythen

19. Juli 2010

Das Web ist groß, Internetsites gibt es viele, so ist es nicht verwunderlich dass “das Gefunden-Werden” einen hohen Stellenwert genießt. Und Google ist zum “Finder” schlechthin geworden. Dort gut platziert zu sein, d.h. bei relevanten Suchbegriffen auf der ersten Seite aufzutauchen, gilt als unumgänglich um in der Informationsflut des Web nicht unterzugehen. Daraus hat sich ein eigener Geschäftszweig entwickelt: Das SEO (Search Engine Optimization). Die Suchmaschinen Gurus hüten ihre Geheimnisse wie die Templer den heiligen Gral. Und genau wie um diesen halten sich um SEO eine Reihe von Mythen hartnäckig. Hier ein paar Beispiele:

1. Valider Code ist Voraussetzung für eine gute Platzierung bei Google.
Stimmt nicht! Sicher sollte eine Website validen Code haben, das ist für vieles wichtig, aber eben nicht für Google.

2. Metatags und Description wird von Google hoch bewertet.
Stimmt nicht! Auch diese beiden Metas im Header haben für die Platzierung keine Bedeutung mehr. Eine Description ist keine schlechte Idee, da sie oft als Text in den Suchergebnissen angezeigt wird, und so für die Conversion nicht unwichtig ist.

3. Keyword Stuffing bringt die Site nach oben.
Unter Keyword Stuffing versteht man das möglichst häufige Unterbringen eines Keywords auf einer Seite ohne wirklichen Zusammenhang. Das bringt nichts! Google will semantische Zusammenhänge, erst dann werden Keywords “wertvoll”.

Diese Liste ließe sich noch fortsetzen, und immer wieder geistern gute SuMO-Tricks herum, für die man eine Menge Geld ausgeben kann und nicht so genau weiß, ob sie was bewirken oder nicht. Dabei ist es eigentlich ganz einfach und auch ohne SuMO-Hexenwerk machbar eine gute Platzierung zu erzielen: Guter Content in einer gut strukturierten Seite, gut und schlank programmiert ist immer noch der beste Garant um gefunden und vor allem auch gelesen zu werden.

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